Seit heute ist nun auch kalendarisch Schluss: Der Herbst 2017, meteotologisch schon seit dem 1. Dezember, ist Geschichte. Wie war denn der Herbst? Blicken wir zurück.

Der grobe Überblick besagt: Temperatur durchschnittlich, zu nass und zu wenig Sonne.
Im Detail sieht es so aus:

Abgesehen vom leicht zu warmen Oktober haben wir uns temperaturmäßig durchschnittlich bewegt. Spitzenreiter war mit 25,6° der 5. September, frühlingshafter Ausreißer im November mit fast 16° war der 23.


In Sachen Regen war es deutlich zu nass, was ja auch an den aktuellen Pegelständen der Flüsse zu erkennen ist. Die Böden nehmen nichts mehr auf, sie sind mit Wasser gesättigt.
Besonders regenreich gestalteten sich der September (50% mehr als im langjährigen Mittel), hier regnete es speziell am 8./9. und am 30. sehr ordentlich. Im November (25% mehr als im Mittel) gab es lediglich 2 Tage, an denen es nicht regnete.

Wie schon im Sommer hielt sich die Sonne auch im Herbst eher bedeckt. Damit täuscht der graue Eindruck, den dieser Herbst mit sich brachte, durchaus nicht.

Nun jedoch steht, wie jedes Jahr, der Winter vor der Haustür.
Für den Ausblick dahin bediene ich mich der Prognosen der verschiedenen globalen Wettermodelle. In einem sind sich alle einig: Der Rest des Jahres 2017 bleibt eher unwinterlich, Schnee ist in unserer Region nicht mehr zu erwarten. Zu sehr beeinflusst der Atlantik unser Wetter, was feucht-milde Luftmassen bedeutet.
Also können wir dieses Jahr beruhigt abhaken, schauen wir in die “Glaskugel 2018”.

Derzeitige Prognosen reichen bis in die erste Januarwoche hinein und sie zeigen, dass der Winter sich weiterhin auf Distanz halten wird, zum Jahreswechsel werden wir uns sogar im zweistelligen Bereich bewegen, immer wieder mischt sich Regen unter uns.

Eine Mittelfristprognose des amerikanischen Wetterdienstes prophezeit jedoch einen Wintereinbruch Mitte Januar für uns…
Wir werden es sehen.